Integrationsbeauftragte/r

Integrationsbeauftrage helfen NeuzuwanderInnen und MigrantInnen bei strukturellen und rechtlichen Fragen, in kulturellen und sozialen Belangen sowie bei der identifikatorischen Eingliederung in unserer Gesellschaft. Sie werden in Institutionen, deren Schwerpunkt auf Integrations- und Migrationsarbeit liegt, eingesetzt und helfen aktiv Integrationsprozesse voranzutreiben.

Die Weiterbildung hat zum Ziel durch das Erlernen sozialer und gesellschaftlicher Inhalte eine integrative Gesellschaftsordnung zu fördern und aktiv zu einem toleranten Zusammenleben beizutragen.

Zielgruppe:
Personen mit und ohne Migrationshintergrund, die einen Bezug und Interesse zu den Themenfeldern Integration und Interkulturalität haben. Vorkenntnisse in der Integrationsarbeit sind erwünscht.

Lehrgangsinhalte:

  • Geschichte und Soziologie der Migration
  • Grundlagen der Integration und Integrationsmodelle
  • Integrationsmodelle ausgewählter Länderbeispiele
  • Integrationskonzepte: Integration und Partizipation
  • Toleranz, Integration und Rassismus
  • Identität
  • Fallstudien – Was kann man lernen?
  • Staats- und Verwaltungsaufbau
  • Politische Bildung
  • Das bürgerliche Gesetzbuch (BGB)
  • Einführung in das Staatsrecht, Ausländerrecht (FreiZG, AufenthG, AsylR, StAG) und Familienrecht
  • Rechtsgeschäfte und Rechtshandlungen
  • Einführung in Grundlagen und Geschichte der Weltreligionen
  • Der Islam, das Christentum, das Judentum, der Buddhismus und Hinduismus im religionsrechtlichen Vergleich
  • Staat, Politik und Religion
  • Das monotheistische Dreieck (Judentum, Christentum und Islam)
  • Kultur-Kommunikation-Interkulturalität
  • Zur Kulturgebundenheit unserer Wahrnehmens, Denkens und Handelns
  • Der Umgang mit Fremden und Fremdheit
  • Interkulturelles Lernen, Interkulturelle Personalentwicklung
  • Interkulturelle Arbeit in Migrantenselbstorganisationen
  • Grundlagen des Neuro-Linguistischen Programmierens und Coaching
  • Grundlagen der Kommunikation und Körpersprache, Aushandlungsprozesse
  • Einführung in die Migrationspsychologie
  • Jobcoaching und Bewerbungstraining
  • Grundbegriffe, Neuerungen, Entwicklungen und Trends im QM
  • Anforderungen an die QM-Systeme
  • Normen, Regelwerke und Entwicklungsrichtlinien für QM-Systeme
  • Ausgewählte Werkzeuge und Methoden des QMS
  • Definition und Grundlagen des Projektmanagements (Nutzen, Begriffe, Projektkriterien)
  • Faktoren für ein erfolgreiches Projektmanagement
  • Organisationsformen des Projektmanagements
  • Projektmanagement-Prozesse und Projektphasen (Initiierung, Planung, Durchführung& Controlling, Abschluss und Nachprojektphase)

Teilnahmevoraussetzungen:

  • Deutschkenntnisse (mindestens B2-Niveau)
  • ausgeprägtes Interesse an der Thematik
  • Mindestalter 23 Jahre
  • mindestens mittlerer Schulabschluss oder vergleichbare Kenntnisse und Erfahrungen
  • Berufserfahrungen oder beruflicher Abschluss äquivalent zu einer abgeschlossenen Berufsausbildung

Start: 01.02.2017, 03.04.2017, 01.06.2017, 01.09.2017 und 01.11.2017

Dauer: 12 Monate (1920 UE)

Schulungszeiten: Montag bis Freitag, 9.00-16.00 Uhr

Schulungsort:
Europäisches Integrationszentrum Berlin
Harzer Straße 51-52
12059 Berlin

Die Fortbildung kann durch das Jobcenter bzw. die Bundesagentur für Arbeit mittels Bildungsgutschein (Maßnahmenummer 922/236/2016) und die Rentenversicherung gefördert werden.

Vereinbaren Sie mit uns einen Beratungstermin! 

Kontakt: 
Herr Fabian Theodor Kiessling
Tel. 030-56 82 070 16
Email: fabian.kiessling@eiz-berlin.de

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